Grundzüge zur Rekonstruktion von Bachs „Kunst der Fuge“

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Joh. Seb. Bach, nach dem Gemälde von Elias Gottlob Haußmann von 1746. Quelle: Google, freie Lizenz.

Über diesen Beitrag

Die „Kunst der Fuge“, BWV 1080 ist eines der zentralen Werke des späten Bach. Sie ist eine Sammlung von Fugen (Bach benutzt den älteren Begriff „Contrapunctus“, hier öfter abgekürzt mit „CP“) und Kanons über ein Grundthema in der Tonart d-moll. Die Zweitfassung, die nach 1746 entsteht, hat Bach unvollendet hinterlassen.

Zielgruppe

Dieser Beitrag ist Teil des Materials, das aus meinen Überlegungen zur „Kunst der Fuge“ entstanden ist. Diese Materialien richten sich an Musiker/Innen sowie all‘ jene, die an Bachs Spätwerk interessiert und mit den allgemeinen Begriffen der polyphonen Musik vertraut sind. Die grundsätzliche Kenntnis der „Kunst der Fuge“ selbst ist für das Verständnis der Texte hilfreich. Der vorliegende Text listet einige Grundzüge auf, die mir im Rahmen einer Rekonstruktion der Spätfassung der „Kunst der Fuge“, BWV 1080 wesentlich erscheinen und stellt sie zur Diskussion.

Mit diesem Text gebe ich eine Art Einleitung und Ergebnisreferat zu meinem Essay „Zu Johann Sebastian Bachs ‚Kunst der Fuge‘, BWV 1080 – Ein Gesprächsbeitrag“. Die hier angedeuteten Ideen werden dort ausführlicher begründet. Dessen erster Teil, der sich mit dem Gesamtbau der „Kunst der Fuge“ beschäftigt, steht nach einer Registrierung oder einem Login in einem neuen Menü „Freie Texte“ zum Lesen und zum freien Download bereit.

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An Bachs Todestag: Freigabe des Kunst-der-Fuge Materialien

Vor 266 Jahren, am 28. Juli 1750, ist Johann Sebastian Bach in Leipzig verstorben. Dass ich in diesem Jahr etwas dazu beisteuern kann, war nicht geplant. Es hat sich so ergeben.

 

In den letzten Wochen habe ich meinen Beitrag zur Diskussion um die Untiefen der Kunst der Fuge, BWV 1080, überarbeitet. Es sind eigentlich zwei Beiträge, die aber miteinander zusammenhängen: Zum einen Noten, zum andern ein hinreichend ausführlicher Essay, der begründet, warum ich die Noten so und nicht anders gemacht habe. Es ist ja in unserer Kulturgeschichte gerne so, dass die Musiker zugleich Aufsätze, zuweilen auch mal ein Buch schreiben. Tjach – nur Bach leider nicht…

 

Foto: Thomas Jung

Da in den Sachen mittlerweile an die 30 Jahre Grübeln stecken, habe ich mich während der Überarbeitung entschlossen, die Skripte nicht mehr „einfach so“ in’s Netz zu stellen. Ausschnitte werden frei verfügbar sein. Darüber hinaus kann das komplette Material käuflich erwerben. Preis: 25,00 €. Bitte in diesem Falle eine kurze Mail über diese Seite.
 
Zum einen einen Ausschnitt aus Bachs Fragment mit Beginn der Weiterführung (ab T. 226) als Partitur im PDF-Format, sowie

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Kunst der Fuge

Eine meiner „Lebensbegleiterinnen“. Alle paar Jahre schaut sie vorbei: Bachs Opus Ultima. Die Kunst der Fuge, BWV 1080. In der späten Fassung unvollendet, bis heute rätselhaft und für mich vor Jahren schon Anlass gewesen, eine Internetseite einzurichten, um die Gedanken rund um Bachs Spätwerk mit anderen zu teilen.